Die von der Bundesregierung geplante Abgabe auf nicht recyceltes Plastik zur Gegenfinanzierung der Mehrwertsteuersenkung konnte verhindert werden. Erfasst gewesen wären unter anderem Kaffee- und Teekapseln aus Kunststoff.
Im Ministerrat wurde die Senkung der Mehrwertsteuer auf bestimmte Grundnahrungsmittel auf 4,9 % final beschlossen – Kaffee und Tee sind davon nicht betroffen. Ursprünglich war vorgesehen, diese Maßnahme teilweise durch eine Plastikabgabe zu finanzieren.
Gemeinsamer Einsatz zeigt Wirkung
Der Kaffee- & Teeverband hat sich in den vergangenen Wochen mit Nachdruck für die Abwendung dieser Abgabe eingesetzt.
Gleichzeitig bleibt klar, dass ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft Hand in Hand gehen müssen. Entscheidend sind wirksame Maßnahmen, die bestehende Recyclingstrukturen stärken, hochwertige Wertstoffkreisläufe fördern und Investitionen in nachhaltige Verpackungslösungen absichern. Umweltpolitische Ziele werden dort besonders wirksam erreicht, wo funktionierende Systeme konsequent weiterentwickelt werden.
Dieser Erfolg ist auch dem Engagement unserer Mitgliedsbetriebe zu verdanken. Ihr Einsatz hat wesentlich dazu beigetragen, dass die geplante Maßnahme nicht umgesetzt wird und gleichzeitig der Fokus auf praktikable Lösungen für Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft erhalten bleibt.










